Presseinformationen
05.03.2010
Statement zur Unterschriftenaktion und –übergabe anlässlich des Konzernumbau-Programms „ALNO 2013“
Pfullendorf/Düsseldorf, 5. März 2010 - Heute hat im Düsseldorfer Alno-Büro die Übergabe einer Liste gesammelter Unterschriften stattgefunden, mit der sich die Unterzeichnenden gegen die geplante Verkleinerung des Alno-Standortes Pfullendorf aussprechen. Seitens Alno waren der Vorstandsvorsitzende Jörg Deisel, Vorstandsmitglied Michael Paterka und Stefan Seide, Leiter Personal Konzern, anwesend. Übergeben hat die Liste den Unternehmensvertretern Hermann Zweifel, Betriebsratsvorsitzender für den Standort Pfullendorf.
„Die Sache steht im Vordergrund, nicht deren öffentliche Inszenierung“ erklärt Jörg Deisel seine Entscheidung, warum die Übergabe unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattgefunden hat. Deisel weiter: „Die Unterschreibenden haben mit ihrem Namen Solidarität bewiesen. Dieses starke Engagement unterstreicht einmal mehr wie wichtig unserer Pfullendorfer Belegschaft, der hiesigen Bevölkerung und weiteren Interessensgruppen der Standort ist. Vor dieser Unterstützungsarbeit haben wir den größten Respekt. Aber wir dürfen uns nicht von Emotionen leiten lassen, und deshalb kann es keine Umkehr von dem Plan geben, den Standort Pfullendorf in einen Produktionsstandort mit administrativen Funktionen zu wandeln“, fasst Deisel zusammen.
Parallel zu der Verkleinerung des Standortes Pfullendorf, der einen Personalabbau von rund 450 Arbeitsplätzen zur Folge haben wird, findet ein Arbeitsplatzaufbau von 200 Stellen am Standort Enger in Nordrhein-Westfalen statt. Alno möchte so viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wie möglich mit nach Enger nehmen. Der Arbeitsplatzabbau in Pfullendorf wird sich über vier Jahre hinziehen. Der Vorstand hat am 28. Januar 2010 persönlich die Belegschaft in einer Mitarbeiterversammlung über diesen Schritt informiert.
Die Unternehmensführung ist sich der Tragweite ihrer Entscheidung bewusst: „Wir wissen, dass wir mit dieser Entscheidung keine Sympathiepunkte sammeln“ so Deisel „und wir wissen auch, das dies für jeden Mitarbeiter und seine Angehörigen in Pfullendorf ein harter Schlag ist. Aber - und auf diese Feststellung lege ich wert - das Konzept ist alternativlos und die einzige Möglichkeit, das gesamte Unternehmen Alno zu retten. Und davon werden dann am Ende 1.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter profitieren.“
Über die Alno AGDie Alno AG zählt zu den führenden Küchenherstellern Deutschlands. An vier nationalen Produktionsstandorten sowie einem in Dubai bedient Alno den deutschen wie internationalen Markt mit einem Küchenvollsortiment. Zum Alno Konzern gehören neben der Kernmarke Alno auch Wellmann (klassisch-modern), Impuls (minimalistisch) und Pino (Einstiegspreis-Segment). Die Alno AG ist mit zirka 7.000 Vertriebspartnern in mehr als 64 Ländern der Welt aktiv. Im Geschäftsjahr 2008 erwirtschafteten rund 1.900 Mitarbeiter einen Umsatz von rund 511 Millionen Euro und ein operatives Ergebnis (EBITDA) von rund 19 Millionen+nbsp;Euro. Der Auslandsanteil am Umsatz betrug 33,7 Prozent.
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